„Die Finger strecken geht kaum, ich habe richtig Angst, Dinge fallen zu lassen.“
Medizinisch spricht man von Fallhand oder Radialisparese – einer Handlähmung, bei der vor allem das Strecken von Hand und Fingern gestört ist.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
Die Fallhand kann im Alltag zu starken Problemen führen – aber sie ist in vielen Fällen behandelbar. Bei NeuroLife unterstützen wir jeden Tag Menschen wie Sie dabei, wieder ihren Alltag zurückzuerobern oder auch ihren Hobbys nachzugehen.
Der Nervus radialis ist ein wichtiger Nerv im Arm, der:
Ist dieser Nerv geschädigt, spricht man von einer Radialisparese. Typisch ist dann die sogenannte Fallhand:
Die Fallhand kann ein Symptom oder eine Folge einer neurologischen oder orthopädischen Erkrankung sein – z.B. nach einem Schlaganfall, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall oder Rückenmarksverletzung oder aber durch eine direkte Reizung bzw. Schädigung des Radialisnervs entstehen.
Greifen, Halten, Schreiben oder einfache Alltagstätigkeiten werden dadurch stark erschwert.
häufig das Gefühl: „Die Hand macht nicht mehr mit.“
Das kann im Alltag sehr einschränkend sein – von Anziehen und Körperpflege bis hin zur Aufgabe von Hobbys wie Zeichnen oder das Spielen eines Instrumentes.
In allen Fällen ist der gemeinsame Nenner:
Der Nervus radialis wird geschädigt und die Streckfunktion von Hand und Fingern fällt aus oder ist deutlich geschwächt.
Bei vielen betroffenen liegt eine Reizung des Nervs (Nervus radialis) vor, der für das Strecken des Handgelenkes bzw. der Finger verantwortlich ist. Oft spielt auch der Rücken eine Rolle, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall. Die häufigsten Ursachen sind:
Genau hier setzt die Therapie von NeuroLife an – mit EMG-getriggerter Elektrostimulation.
Die gute Nachricht:
In vielen Fällen kann sich eine Radialisparese ganz oder teilweise wieder zurückbilden – insbesondere bei Druckschäden („Parkbanklähmung“) oder leichteren Verletzungen.
Entscheidend sind:
Selbst wenn der Nerv nicht vollständig regeneriert, können:
Ziel ist, dass die Hand wieder aktiver und besser kontrolliert in den Alltag eingebunden werden kann.
Unsere Behandlung konzentriert sich auf die EMG-getriggerte, funktionelle Elektrostimulationstherapie. Diese verhindert den weiteren Muskelabbau und fördert die Nervenleitfähigkeit vom zentralen Nervensystem bis in die Extremität und wieder zurück. Dies aktiviert und verbessert gezielt die Bewegungsmuster der Hand- bzw. Fingerstreckung.
Patientinnen und Patienten bekommen ein Therapiegerät für zu Hause, mit dem sie nach persönlicher Einweisung täglich selbstständig zu Hause trainieren. NeuroLife begleitet Sie fachlich, passt Einstellung individuell an und unterstützt bei Fragen oder Problemen während des kompletten Therapiezeitraumes.
Ihr Bewegungswille → messbare Aktivität im Muskel → Verstärkt durch Stimulationsimpuls → sichtbare Bewegung → positives Feedback für das Gehirn (zentrales Nervensystem).
Durch viele Wiederholungen kann das Gehirn über das Nervensystem neue Bewegungsmuster lernen und vorhandene Ressourcen nutzen.
Das ermöglicht häufig:
Hier sehen Sie Vorher–Nachher-Videos von Patientinnen und Patienten, die nach einem Schlaganfall unter Lähmungen litten.
Ziele der Therapie können sein, dass Sie nach und nach wieder:
Selbst kleine Verbesserungen, wie das Anheben des Handgelenks gegen die Schwerkraft, können im Alltag einen großen Unterschied machen.
Die Therapie bei NeuroLife kann unter anderem sinnvoll sein bei:
Ob eine EMG-getriggerte Elektrostimulation bei Ihnen in Frage kommt, können Sie gerne in einem persönlichen Gespräch oder einer Nachricht erfragen.
NeuroLife ist spezialisiert auf die Behandlung von Lähmung, neuromuskuläre Funktionsstörungen und neurologisch bedingte Inkontinenz. Ziel ist immer, Ihre Funktion im Alltag zu verbessern – nicht nur Messwerte auf dem Papier.
Im Mittelpunkt stehen:
Mehr über uns erfahren Sie hier:
Vielleicht fragen Sie sich:
Wenn Sie an einer Fallhand leiden, warten Sie nicht ab, ob sich der Zustand von allein bessert. Der erste Schritt ist oft der wichtigste.
Sie haben Fragen oder wünschen ein persönliches Gespräch? Nehmen Sie gern per E-Mail Kontakt zu uns auf.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität und Lebensqualität zu gehen.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Eine Fallhand (Radialislähmung / Radialisparese) ist die Unfähigkeit, das Handgelenk und die Finger nach oben zu strecken, was zu einer schlaffen, herabhängenden Hand- und/oder schlaffen Fingern führt.
Symptome sind Lähmung der Streckmuskulatur, Gefühlsausfälle am Handrücken und abgeschwächte Reflexe.
Die „Parkbanklähmung“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine Radialisparese, die durch längeren Druck auf den Oberarmnerv entsteht – etwa beim Schlafen mit aufgestütztem Arm oder nach längerem Liegen auf einer Bank oder Stuhllehne.
Ja. Eine Fallhand kann sich zurückbilden, wenn der betroffene Nerv noch regenerationsfähig ist und frühzeitig therapiert wird. Generell gilt, je früher die Behandlung beginnt, desto höher ist die Chance auf vollständige oder teilweise Rückbildung, auch präoperativ.
Je nach Ursache ist auch die Behandlung unterschiedlich. Oft wird konservativ mit Schienen (Orthesen) zur Unterstützung gearbeitet. Häufig wird auch Physiotherapie eingesetzt. Ggf. muss auch eine Operation bei Nervenverletzungen erfolgen. In jedem Fall kann die Therapie von NeuroLife als gezieltes neuromuskuläres, funktionelles Training zusätzlich eingesetzt werden.
NeuroLife nutzt die EMG-getriggerte neuromuskuläre Elektrostimulation um die Muskeln im Arm gezielt zu aktivieren und den weiteren Muskelabbau zu verhindern. Ebenso kann die Therapie die Nervenleitfähigkeit wieder herstellen.
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