plötzlicher Urinverlust, ständige Sorge vor „Unfällen“, das Gefühl, die Kontrolle über die Blase verloren zu haben. Viele Betroffene beschreiben es so:
„Die Krebs-OP habe ich überstanden – aber jetzt bin ich inkontinent. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus.“
„Bei jedem Husten, beim Aufstehen oder schon beim Gehen läuft Urin.“
Inkontinenz nach Prostata-OP ist eine häufige Komplikation, aber sie ist nicht etwas, das Sie einfach hinnehmen müssen. Es gibt Möglichkeiten, aktiv etwas zu tun – insbesondere durch Beckenbodentraining und gezielte Elektrostimulation mit Biofeedback.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
Ja – bei vielen Männern verbessert sich die Inkontinenz im Verlauf der Monate nach der Operation. Die Heilung und Anpassung des Körpers braucht Zeit.
Entscheidend sind:
Ziele sind:
Auch wenn nicht in jedem Fall vollständige Kontinenz erreicht wird, kann schon eine deutliche Verbesserung im Alltag einen großen Unterschied machen.
NeuroLife arbeitet mit EMG-getriggerter Elektrostimulation mit Biofeedback, die sich auch im Bereich des Beckenbodens einsetzen lässt.
Das Ziel:
Ihre Beckenbodenmuskulatur und den äußeren Schließmuskel so zu trainieren, dass Sie den Urin wieder besser halten können.
Die Therapie erfolgt mit einem Heimtherapiegerät, das Sie nach Einweisung selbstständig täglich zu Hause verwenden. NeuroLife begleitet Sie dabei und passt die Parameter an Ihre Situation und Ihr Fortschrittstempo an.
Viele Männer ziehen sich aufgrund von Inkontinenz zurück:
Das ist verständlich – aber es verstärkt häufig das Problem: weniger Bewegung bedeutet auch, dass Muskulatur und Kreislauf schwächer werden.
Mit einem strukturierten Training, das die Beckenbodenmuskulatur und die Nerven gezielt mit einbezieht, können Sie:
NeuroLife unterstützt Sie dabei, Schritt für Schritt wieder in Bewegung zu kommen und sich dabei sicher zu fühlen.
Sehen Sie hier, wie sich die Inkontinenz nach einer Prostata-OP bei Patienten nach konsequentem Training verbessert hat.
Die Elektrostimulationstherapie bei NeuroLife kommt unter anderem in Frage für:
Die Therapie ersetzt nicht die urologische Behandlung, sondern ergänzt sie auf der Ebene von Funktion, Training und Muskelaktivierung.
Vielleicht fragen Sie sich:
Diese Fragen lassen sich am besten im persönlichen Gespräch klären.
Inkontinenz nach Prostataoperation ist belastend – körperlich und seelisch. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Mit gezieltem Training und der Unterstützung innovativer neuromuskulärer Elektrostimulation mit Biofeedback können Sie aktiv etwas tun, um Kontrolle und Lebensqualität zurückzugewinnen.
Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zurück zu mehr Stabilität, Mobilität und Lebensqualität zu gehen.
Ja, direkt nach einer radikalen Prostatektomie kommt Inkontinenz häufig vor. Viele Männer verlieren anfangs Urin, vor allem bei Belastung.
In der Regel bessern sich die Beschwerden im Laufe der Monate, insbesondere bei konsequentem Beckenbodentraining.
Das ist individuell. Bei einigen Männern verbessert sich die Kontinenz innerhalb weniger Monate deutlich, bei anderen dauert es länger.
Nach etwa 3 Monaten lässt sich oft besser abschätzen, wie viel Kontinenz sich dauerhaft zurückbildet – frühzeitiges und gezieltes Training kann diesen Prozess unterstützen.
Wichtig sind frühzeitiges und konsequentes Beckenbodentraining, gegebenenfalls unter Anleitung.
Ergänzend können neuromuskuläre Elektrostimulation und Biofeedback helfen, die Beckenbodenmuskulatur besser anzusteuern und zu kräftigen.
Ja, bei vielen Männern kann eine EMG-getriggerte Elektrostimulation mit Biofeedback (des Beckenbodens) hilfreich sein.
Sie unterstützt die Aktivierung der Muskulatur und hat einen positiven Einfluss auf die Nerven, macht Anspannung und Entspannung besser spürbar und kann so das Beckenbodentraining effektiver machen.
Sobald der urologische Verlauf stabil ist und Sie bemerken, dass der Urinverlust Ihren Alltag einschränkt, lohnt sich eine spezialisierte konservative Therapie.
Auch wenn seit der OP bereits einige Zeit vergangen ist, kann gezieltes Training noch Verbesserungen bewirken.
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